Während der Revolution in seinem osteuropäischen Heimatland spielt der Musiker Theodor unermüdlich Klavier auf den Barrikaden, wodurch er als sogennanter „Extremist“ zum Symbol des Widerstands wird. Doch das ist nun schon eine Weile her. Nach seiner Flucht landet er als Pianist im Grandhotel „Paradies“ in den Schweizer Alpen. Eines Tages begegnet er dort unerwartet einem Geheimpolizisten aus seinem Land. Und in Theodor erwacht wieder der revolutionäre Geist. Das Hotel „Paradies“ wird zum Schauplatz einer skurril-amüsanten Konfrontation zwischen Sozialem und Lyrischem, Musik und Politik und zwischen menschlicher Würde und Konformismus. Von Juri Andruchowytsch.