Hätte William Shakespeare einen alternativen Namen für seine «Julia» gesucht, hätte er sie «Lydia» genannt. Eine fulminante Geschichte über eine bemerkenswerte, gescheite Frau und Schweizer Persönlichkeit in einem epochalen Skandal. Lydia Welti-Escher, geboren am 10. Juli 1858 in Enge bei Zürich, gestorben am 12. Dezember 1891 in Champel bei Genf. Mäzenin und Gründerin der Gottfried‐Keller-Stiftung und eine der reichsten Frauen der Schweiz des 19. Jahrhunderts. Einstündiges, enorm spannendes Monodrama. Dokumentation und Rückblick intensiver Lebensumstände und unerfüllter Liebesträume einer emanzipierten, starken und doch gescheiterten Frau des 19. Jahrhunderts. Nach wie vor top aktuell.